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Niederlassung - einfach attraktiv machen!

Austausch und Kommunikation, dies muss nach der Wahl im Zentrum aller Anstrengungen des Referats „Niederlassung“ stehen. Da sind sich Dr. Christiane Stokreiter-Ebner und Dr. Christoph Andersson einig. Die im letzten Jahr dramatisch beschleunigte Digitalisierung gehört da genauso genutzt, wie der persönliche Austausch von potentiellen Nachfolger*innen mit Kolleg*innen, die ihre Praxis ab- und übergeben wollen. „Wir haben da wirklich viele Ideen im Kopf und auch bereits begonnen, einige konkret auszuarbeiten. Aber bevor wir unsere Kollegenschaft da überraschen bzw. Ressourcen in die Entwicklung und Umsetzung stecken, wollen wir die Präferenzen der Wiener Zahnärztinnen und Zahnärzte abfragen und mit unseren Vorstellungen in Einklang bringen“, erklärt Dr. Andersson, der als Referent in die Wahl geht.

Perfektes Zusammenspiel gefragt

Den Schlüssel zum Erfolg sehen sowohl Andersson als auch Stockreiter-Ebner im Ausbau und in der Optimierung des Informationsangebotes. Musterverträge zur Praxisübernahme müssen einfach uns schnell über die Kammer-Website auffindbar sein. Idealerweise sollte auch eine - anonymisierten - Warteliste samt ersichtlicher Reihung abrufbar sein. „Das alles hilft aber nur, wenn auch ein einfacher persönlicher Kontakt möglich ist. Zum Beispiel im Rahmen von fixen Sprechstunden. Obwohl das jetzt fast ein wenig altmodisch klingt, in Zeiten von Webinaren und Online-Live Talks. Aber da spricht ja nichts dagegen, die beiden Welten zu verbinden und so flexibler und auch mehr Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung zu stehen“, ergänzt Stockreiter-Ebner.

Intensivierung der Serviceleistungen

Eigentlich verwunderlich, dass im Jahr 2021 ein persönlicher Account mittels Online-Zugang mit den persönlichen Daten als Ausbau der Serviceleistungen noch durchgeht. Für das Forum-Niederlassungsteam ist es eigentlich ein „musst have“ und mit Sicherheit nach der Wahl auch rasch umsetzbar. Aktuell abrufbar müssen Punkte für die Praxisübernahme für Jungzahnärzt*innen sein, dazu ein Archiv der absolvierten Fortbildungen samt aktuellem Punktestand sowie die Gültigkeitsdauer von Fortbildungsdiplomen. Idealerweise gleich ergänzt um Terminangebote. „Wir sind überzeugt, binnen Monaten einen für jeden spürbaren Mehrwert bei persönlichen und elektronischen Serviceleistungen liefern zu können“, so Dr. Andersson abschließend.

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